Archiv für die Kategorie „Impulse“

Nein, gemeint sind NICHT Gesetzesbrecher! ;-)

Sondern Menschen, die im positiven Sinne vermeintlich “feste Regeln” brechen. Ich habe zwei Frauen entdeckt, die dies auf ganz unterschiedliche, jedoch enorm bemerkenswerte Art und Weise tun:

Die Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder hat ganz eigene Vorstellungen, was Gewinnmaximierung bedeutet. Geld ist es nicht. (weiter …)

Ein sehr spannendes Portrait, finde ich. Bei “Frau Nummer zwei” gilt erst einmal: Lautsprecher an, Augen zu und hören und fühlen.

Und danach staunen, denn: Evelyn Glennie ist  gehörlos! (Quelle: Brigitte Woman 01/2012)

Zur Erinnerung: der Kurs “Finde Deine innere Stimme” ist jetzt für wenige Tage (und letztmalig in 2011) buchbar! Warum die Beschränkung? Martin möchte sich intensiv um die einzelnen Teilnehmer kümmern können (und das ist aus meiner Sicht das Einmalige an seinen Kursen und auch das, was den “Turbo im eigenen Leben” ermöglicht!)

Ich habe miterlebt, wie Menschen nach vielen, vielen Jahren wieder in den Kontakt mit ihrer inneren Stimme kommen konnten und wie wunderbar sich das auf ihr Leben auswirkt. Aber, alles lesen darüber nützt nix – da wirkt nur

selber ausprobieren! :-)

Und zum Jahresende hin sicherlich auch ein spannender Aspekt:

Im Zentrum des Kurses steht Dein größter Wunsch!

In dem Kurs arbeitest Du an einem konkreten Ziel. Etwas, das Du gerne erreichen möchtest. Das Dir wirklich am Herzen liegt.

Nachdem Du Deinen Herzenswunsch ausgewählt hast, formulierst Du Deine Frage an Deine innere Stimme.

Diese Frage ist wichtig. Denn irgendetwas ist Dir hinsichtlich Deines Ziels unklar, sonst hättest Du Deinen Wunsch schon längst in die Tat umgesetzt.

Selbsthilfebücher und -Angebote im Internet boomen – niemand, der sich in seiner Persönlichkeit entwickeln möchte kann sagen: ich weiß aber nicht wie! Im Gegenteil: man ertrinkt förmlich in der Vielfalt der Möglichkeiten. Ist es diese “Flut”, die so viele verharren lässt? Die Qual der Wahl? Die Furcht, sich zu verirren? Ist es alleine zu schwer, den inneren “Schweinehund” zu besiegen?

Die Kombination aus “ich helfe Dir es selbst zu tun” und “ich achte aber auch darauf, DASS Du es tust” ist für mich die optimale Lösung. Zumindest, bis die persönliche Weiterentwicklung zur täglichen liebgewonnenen Routine geworden ist :-)

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich, das heißt authentisch sein.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und
konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem,
das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt, das nennt man Demut.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und
mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.

So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und Anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, das ist das Leben!

von Charlie Chaplin

In jeder Beziehung kommt früher oder später der Moment, wo man vor einer Herausforderung steht, die sich “unbequem” anfühlt. Klassiker sind z.B. das Gefühl von Ungerechtigkeit (“Ich zahle viel häufiger, wenn wir gemeinsam einkaufen oder essen gehen.”) oder Unsicherheiten (“Ich würde mich wieder gerne öfter mit Freunden / Freundinnen treffen, das wird ihr/ihm wohl nicht gefallen.”) Wie spricht man die Themen an? Wie kommt man an das gewünschte Ziel? Vor allem: wie reagieren, wenn man auf Ablehnung oder Unverständnis stößt?

In der Regel wartet man erstmal ab. Manchmal erledigen sich Herausforderungen ja von selbst. ;-) Ansonsten geht es ja eigentlich noch auszuhalten. Bis der Moment kommt, wo “die Schmerzgrenze” erreicht ist und man sich überwinden muss. Fragt man sich nicht im Nachhinein oft: “Warum hab ich nicht schon viel früher gehandelt? Es war überhaupt nicht so schlimm / gar nicht schlimm, wie ich gedacht hatte ….”

Vielleicht kann dieser Blickwinkel weiterhelfen: Jedesmal, wenn es unbequem wird – bekomme ich eine Chance um zu wachsen. Und mit jedem “Wachstumsschritt” werde ich stärker … und glücklicher. Denn: DIESES Thema wird nicht wieder als “unbequem” auftauchen, wenn überhaupt als “das hatte ich schonmal, das hab ich schonmal gemeistert” ;-)


Glück erreicht man nicht dadurch, dass man ein lauwarmes Leben führt und sich ständig fragt,was hätte sein können.
Glück erreicht man als Ergebnis eines Zustandes natürlichen Wachstums und indem man sein gesamtes Potenzial ausschöpft.

[T. Harv Eker]

Viel “Beziehungsschmerz” liegt an einer – von außen betrachtet! – eher simplen Tatsache: einer will “mehr” als der Andere gibt. Zuerst wartet man möglicherweise noch ab – das wird schon noch! “Er wird demnächst sicher mehr Zeit mit mir verbringen und nicht mehr so oft mit seinen Jungs auf Kneipentour gehen.” Oder einer der Klassiker derer in einer Warteposition: “Er wird sich schon für mich entscheiden. Ich muss ihm halt noch mehr zeigen, was für ein toller Partner ich für ihn wäre.” Und dann wartet man. Weil sich nichts ändert, beginnt man, das Thema auf den Tisch zu bringen. Immer und immer wieder … in der Regel fruchtlose Diskussionen. Man versucht zu akzeptieren, sich zu arrangieren. Aber der Schmerz flackert immer wieder auf … immer etwas heftiger. “Wenn er doch endlich … Warum tut er denn nicht? Ich leide doch so sehr darunter, dass er … und er weiß das auch. Warum lässt er mich so leiden???”"

Er sollte mehr Zeit mit mir verbringen!

Er sollte sich für eine Beziehung mit mir entscheiden!

Er tut es aber nicht! Und irgendwann muss ich mich der Frage stellen: reicht mir das? Kann ich damit glücklich werden? Und nicht: kann ich das ertragen? Darum geht es in einer Liebesbeziehung nicht!!! Bin ich wirklich glücklich, wenn mein Partner sehr viel Zeit ohne mich verbringt? Bin ich wirklich glücklich, wenn er mich “zappeln” lässt? Bin ich wirklich glücklich, wenn er raucht / trinkt / zu dick / zu dünn / zu … ist? Es geht dabei um mein ganz persönliches Glücksempfinden

Wenn Sie das für sich herausgefunden haben, dann teilen Sie dies Ihrem Partner mit: “Ich bin nicht glücklich mit der Situation, dass Du so viel Zeit mit Deinen Freunden verbringst. Ich liebe Dich und akzeptiere, dass Du das tust – aber ich bin damit nicht glücklich. Und ich werde so eine Beziehung nicht mehr weiterführen, denn … ich möchte glücklich sein!”

Oft klären sich an der Stelle viele Missverständnisse ( a la “ich dachte, Du wärst gerne öfter alleine, nur deshalb gehe ich so oft weg” ;-) ) Manche Partner wachen an der Stelle auch erst auf und erkennen und ändern. Manche bleiben bei ihrem Verhalten und akzeptieren das Ende der Beziehung. In allen Fällen  wird es IHNEN besser als vorher gehen! Denn der schlimmste Fall – das Ende der Beziehung – macht sie frei für jemanden, der besser zu Ihnen passt und wo sie schneller erkennen können (da es nun bewusst ist): das wird mir zu wenig sein für eine Beziehung!

Angst hält einen in einem unsichtbaren Gefängnis gefangen. Angst lähmt uns. Angst nimmt uns die Lebensfreude. Wer ist die beste Befreierin? Die Liebe … sie lässt uns aufblühen, schenkt uns Lebensfreude, gibt uns Zuversicht und beflügelt uns. Sie lässt uns auch mutig neue Wege gehen …

Eine tolle Erfahrung! Aber nach einiger Zeit zeigt sich eine andere Seite der Liebe – eine, die von den Meisten abgelehnt wird. Eine, die als “jetzt ist halt der Alltag eingekehrt” bezeichnet wird oder sogar zur Trennung führt. Was ist passiert?

Die Liebe holt uns auch an die Orte, die wir fürchten. Denn sie möchte, dass wir mit ihrer Hilfe alle unsere Ängste wandeln können – und erkennen dürfen, dass unsere Ängste Illusionen waren. Welche Befreiung für uns und unsere Beziehung. Aber auch: wieviel Mut ist jedesmal wieder nötig, sich der Begegnung mit den Ängsten zu stellen.

Meine Hochachtung für all die, die DAS wagen!

Mein aktueller Buchtipp: “Geh an die Orte, die Du fürchtest”. Bevor Du dorthin geholt wirst ;-)


Du willst viel,
nur was gut ist ist Dir gut genug.
Lieber tot,
als zu Lieben ohne Sonnenflug.
Und Dein Herz,
das brennt dabei volles Risiko,

wo du bist, ist der Himmel leer,
niemand fliegt so hoch wie Du.

Textauszug aus dem Lied “Deine Flügel fangen Feuer

Wer wirklich aus tiefstem Herzen liebt und dem folgt und seine Liebe auslebt … wer in Bezug auf das Lied “wie ein Falter in’s Licht fliegt und Feuer fängt” – der lebt gefährlich! Man stirbt nicht unbedingt daran,  aber die Lücke, die ein so sehr geliebter Menschen hinterlassen kann, die schmerzt sehr.

Um dies zu vermeiden, haben viele – unbewusst – Strategien entwickelt. Bloß niemanden zu nahe heranlassen … zwar ständig die Sehnsucht nach mehr Nähe zu verspüren, aber dann auf den Anderen zu projizieren, dass der ja leider auf Abstand gehen würde ;-) .

Wie immer: jeder hat die Wahl!

Eine für mich spannende Reaktion, die ich gerade oft erhalte: “Na, wenn das so einfach wäre …!”

Anders gesagt: der Weg zum Glück sollte schwierig sein?

Stimmt das? Kann ich WIRKLICH wissen, dass der Weg schwierig sein SOLL?

Wie fühle ich mich, wenn ich denke, er sollte schwierig sein?
Ich sehe vor mir einen großen Berg, einen langen steilen mühevollen Weg, den ich zu gehen habe. Und das, wo ich doch sowieso schon so schwach bin. Da brauch ich erst gar nicht losgehen – DAS schaffe ich sowieso nicht.

Wie fühle ich mich ohne den Gedanken, dass der Weg schwierig sein sollte?
Ich sehe, dass es an mir alleine liegt, ob sich in meinem Leben etwas zum Positiven ändert / ob ich den Gipfel erreiche. Ich sehe eine große Anzahl an Möglichkeiten, aus denen ich auswählen kann. Da ist sogar eine Seilbahn zum Berggipfel! :-)

Nirgendwo stehen Verbotsschilder – ich darf frei wählen!
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Das sind doch gute Neuigkeiten zum Start in’s Wochenende … oder? ;-)

Wer’s ausprobieren mag: 29.3., 9-12 Uhr – nächster Termin der Tafelrunde!

Als meine Bedürftigkeit verschwand,
blieb Liebe übrig.

Ich brauche Dich, um glücklich zu sein. Ich brauche Dich, um nicht alleine zu sein. Ich brauche Dich, damit mein Leben einen Sinn macht. Ich brauche Dich, damit Du mich versorgst. Ich brauche Dich, damit Du mir den Haushalt machst. Ich brauche Dich, um nicht alleine ins Theater gehen zu müssen. Ich brauche Dich, um mich geliebt zu fühlen.

Wie fühlt sich das an, wenn man das als Partner hört? Schön, oder?

Ich brauche Dich nicht, um glücklich zu sein. Ich brauche Dich nicht, um nicht alleine zu sein. Ich brauche Dich nicht, damit mein Leben einen Sinn macht. Ich brauche Dich nicht, damit Du mich versorgst. Ich brauche Dich nicht, damit Du mir den Haushalt machst. Ich brauche Dich nicht, um nicht alleine ins Theater gehen zu müssen. Ich brauche Dich nicht, um mich geliebt zu führen.

Wie fühlt sich das an? Nicht so schön … oder?

JEDOCH … was hinter dem zweiten Abschnitt steckt:

ich brauch Dich nicht – ich liebe Dich “einfach”. Und das fühlt sich soooo viel besser an :-)

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