Archiv für die Kategorie „Erste Hilfe“
Na, da fehlte noch was Wichtiges auf meinem Visionboard: die Visitenkarte DER Frau, die mich als Coach seit Jahren treu begleitet (und das, obwohl ich immer mal wieder längere Pausen eingelegt habe und immer wieder “Ehrenrunden” gedreht habe um mein WIRKLICHES Herzensprojekt, die Glückshaus-Schule
)
Ich hab MIR versprochen: wenn die nächste Hürde in Bezug auf meine Glückshaus-Schule auftaucht, die ich nicht umgehend gelöst bekomme – dann ruf ich sie sofort an und mache einen Termin. Und lasse mir helfen!
Wieso Rennschnecke? Die ist als Bild auf ihrer Karte! Und … ist ein Spiegel für mich in Bezug auf mein Projekt, das ja schon sage und schreibe 5 Jahre “im Werden” ist
Ein Workshop hat mich dazu inspiriert, eine Gruppe bei Facebook zu eröffnen. Der Gruppenchat bietet – finde ich – geniale Möglichkeiten, um z.B. live vorzuführen, wie effektiv “The Work” funktioniert.
Ich freue mich auf alle Interessierten und auf spannende Erfahrungen auf diesem neuen Weg
Dieses Experiment wurde nach einem Monat wieder eingestellt!!!
Empfinden Sie Ihren Partner manchmal wie eine giftige Schlange? Ständig bringt er Sie zur Weißglut, fordert Sie zum Äußersten heraus … Vielleicht empfinden Sie selbst dabei Angst. Oder Wut. Und reagieren entsprechend.
Es geht auch anders. Konstruktiver
Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich. Sehen Sie Ihren Partner (oder eine andere Person) als eine Klapperschlange oder eine Kobra, die auf Sie richtig bedrohlich wirkt. Versuchen Sie, in der Entspannung zu bleiben mit dem Ziel, vom Gefühl her völlig neutral zu werden. Ist dies erreicht, so versuchen Sie, die “wahre Natur” der Person (der Schlange) zu entdecken. Schauen Sie, was sich Ihnen spontan zeigt: ein Mäuschen? Eine Taube? Ein Papagei? Ein Häschen?:-)
Bei mir wurde aus einer Kobra ein verletztes Kätzchen. Und immer, wenn ich die betreffende Person dann traf, hatte ich das Bild des Kätzchens im Hinterkopf. Was mir von jetzt auf gleich ermöglichte, Sie ganz anders wahrzunehmen und entsprechend auch ganz anders zu reagieren. Was vorher Wut oder Angst hervorrief, rief nun eher Mitgefühl hervor …
Inspiriert durch das Buch “Lieben statt erziehen“
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Das Buch “Simplify your love” beinhaltet als Kapitel die fünf Wohnungen der Liebe: der Turm (hier geht es nur um mich), das Liebeszelt (Partnersuche, flirten), der Gutshof (Aufbau des gemeinsamen Lebens), der Finsterwald (Beziehung in der Krise) und das Schloss (Happy-End
). Vor allem die Kenntniss um die letzten beiden “Wohnungen” erscheint wichtig: jede Beziehung, die in die Tiefe geht, landet früher oder später im Finsterwald. Warum das so ist? Im Alltag geht oft die individuelle Entwicklung unter. Man funktioniert (arbeitet, macht Karriere, erzieht die Kinder), und in dem Moment, wo der Druck wegfällt, wird der Blick wieder frei für sich selbst. Was ist aus meinen Träumen geworden? Was ist mir jetzt wichtig? Es ist eine Phase der Überprüfung, der Neuausrichtung – die durchaus MIT dem Partner gelingen kann. Insofern man von der Existenz der fünften Wohnung (das Schloss) weiß … und sich vor den Herausforderungen auf dem Weg dorthin nicht scheut.
Im Buch sind diese Herausforderungen in die Bilder der 9 Drachen übertragen worden (der zornglühende Feuerspucker, der habgierige Drachenraffer … ) … und in die 4 apokalyptischen Reiter (Kritik, Verrachtung, Abwehr, Mauern). Diese Bilder machen es einfacher, sich wiederzuerkennen – und entsprechend zu handeln. Darüber hinaus gibt es Anregungen für viele schöne Übungen, um zu sich selbst und zu sich als Paar zurück zu finden.
Eine davon ist das Liebesherz:
Man malt gemeinsam auf ein großes Blatt das große Herz der Beziehung. Danach schreibt jeder schweigend alle positiven Eigenschaften und Energien auf, die ihm in der Beziehung grad fehlen. Hat der Partner diesen Begriff bereits geschrieben, so umkreist man ihn. Über das, was der Andere geschrieben hat, wird nicht gesprochen. Nun nimmt sich 14 Tage lang jeder Partner für sich diese Liste vor … für 10 Minuten sollte man versuchen, sich einzufühlen in die Situation, dass das Ersehnte (wieder) Teil der Beziehung ist. Freuen Sie sich über jedes noch so kleine Anzeichen, dass sich Ihre Sehnsucht erfüllen wird
Es gibt Phasen in einer Beziehung, da fühlt man sich so wütend oder so verletzt, dass man sich absolut sicher ist: da ist kein Fitzelchen Liebe mehr da für den Anderen! In genau solch einer Phase erinnerte ich mich an die “Liebesbrief-Technik”, über die ich in einem Buch von John Gray gelesen hatte – und war vom Ergebnis völlig überrascht.
Quelle: pixelio.de
Wer es selber mal ausprobieren mag – hier die fünf Ebenen, bei der man zu jeder so viel schreiben soll wie einem einfällt … mit ein paar Vorschlägen für Satzanfänge … und bitte die Reihenfolge beachten!
- Zorn und Vorwürfe
„Ich will nicht mehr, dass … Ich mag es nicht, wenn … Ich kann es nicht ausstehen, wenn …“ - Verletztheit und Trauer
„Ich bin verletzt, weil …. Ich bin enttäuscht, weil … Ich bin traurig, weil …“ - Furcht und Unsicherheit
„Ich habe Angst, dass …. Ich fürchte, dass ….“ - Schuldgefühle und Verantwortung
„Ich bedaure, dass … Es war keine böse Absicht, dass …“ - Liebe, Nachsicht, Verständnis und Wünsche
„Ich liebe es, wenn …. Danke dafür, dass … Ich verzeihe Dir (mir), dass … Ich liebe Dich (mich), weil …“
Auch wenn man es vorher absolut nicht glauben kann – wenn man Ebene für Ebene so ausführlich wie möglich seine jeweiligen Gefühle niederschreibt, dann fällt einem verblüffenderweise zu der 5. Ebene DOCH sehr viel ein!
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Das Schreiben eines Briefs zu einem vorgegebenen Thema kann “gut Verstecktes” hervorholen und vieles in Bewegung bringen – wenn man erst einmal in den Schreibfluss gerät, ist der innere Zensor oft auch leichter zu überwinden
Hier geht es nun um DREI Briefe.
Der erste Brief ist derjenige aus der Opferperspektive. Schreiben Sie über Ihre Gefühle, über Ihr Leid, beklagen Sie sich, beschuldigen Sie hemmungslos, jammern Sie. Gern in aller Ausführlichkeit!
Der zweite Brief ist wieder aus Ihrer Opferperspektive geschrieben, diesmal bemühen Sie sich aber um Mitgefühl für “den/die Täter” und suchen nach Erklärungen, warum man Ihnen etwas angetan hat oder noch antut. An dieser Stelle geht es nicht um Entschuldigungen oder Vergebung …
Der dritte Brief ist nun eine Herausforderung … er lässt normalerweise den Verstand “kopfstehen”, aber darum wollen wir uns an dieser Stelle mal nicht kümmern. Was hier jetzt zählt, ist die positive Wirkung a la “was hilft, hat Recht”
In diesem dritten Brief formulieren Sie, dass Sie das, was Ihnen passiert ist, jetzt in einem anderen Licht sehen und als Teil eines göttlichen Plans anerkennen können. Damit Sie sich als Seele weiterentwickeln können, haben Sie “Mitspieler” gebeten, etwas FÜR SIE ZU TUN – etwas, was Ihnen bisher als “etwas antun” erschienen war. Somit ist niemals etwas Falsches geschehen, und es gibt nichts zu vergeben.
Sie brauchen nicht daran zu glauben, dass es genau so “stimmt” - es reicht, wenn Sie für die Möglichkeit offen sind, dass es so sein KÖNNTE!
Wenn Sie alle drei Briefe geschrieben haben, können Sie sie wieder vernichten … sie werden nicht mehr weiter benötigt. Denn jetzt arbeitet etwas Unbewusstes weiter für Sie!
Diese Methode habe ich erfolgreich selbst getestet – ihr Erfinder ist Colin C. Tipping!
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Da ist es schon wieder passiert: sein Anruf, dass es heute Abend leider später werden würde, weil er noch einen spontanen Kundentermin wahrnehmen müsste, hat uns in helle Aufruhr versetzt. Die Misstrauens-Antennen sind alle weit ausgefahren, der Scanner überprüft auf Hinweise. Ja … das war doch heute morgen schon so seltsam, dass er sich sein bestes Hemd herausgesucht hat. Und das neue, teure Aftershave benutzt hat. Er war auch extrem guter Laune, obwohl es dafür doch gar keinen konkreten Anlass gab. Sein Anruf aus dem Büro hingegen war sehr knapp und förmlich – da hatte er auch noch nichts erwähnt vom Termin. Das war auch überhaupt nicht üblich, dass so kurzfristig Termine vereinbart wurden. Alles SEHR verdächtig …
Am Abend steigert sich das ungute Gefühl … was macht er jetzt wohl, wo er doch bestimmt NICHT bei einem Kunden ist? Die Fantasie malt sich die fürchterlichsten Bilder aus … und als der Partner nach Hause kommt, findet er zu seiner Verblüffung eine verheulte Frau vor, die ihm auf seine Frage “Was ist denn passiert?” nur ein stummes Kopfschütteln erwidert. Wie sollte sie ihm erklären, wie sehr sie sich schämt für ihr Misstrauen? Wie sollte sie erklären, woher diese Gedanken kommen, wo er ihr doch nie einen Anlass gegeben hatte?
Und so schweigt sie … und schon bald beginnt das Drama von vorn.
Der Schlüssel zum Glück?
- Stufe 1: sich selbst eingestehen: ja, ich BIN eifersüchtig, auch wenn ich keinen Grund dazu habe
- Stufe 2: dem Anderen eingestehen: Du, ich weiß selbst nicht wo das herkommt – aber ich quäle mich mit Eifersucht, zu der Du mir eigentlich gar keinen Anlass gibst. Auch wenn man die eigenen Gedanken eher als verwirrend empfindet und beim Mitteilen das eine oder andere negative Gefühl wie Scham oder Traurigkeit spürbar wird … es geht einfach “nur” um das Mitteilen dessen, was ist. Das ist schon schwer genug – aber auch supererleichternd! Und die Distanz zum Partner wird mit jedem Satz, der gesagt wird, kleiner …
- Stufe 3: drei Briefe schreiben … dazu mehr im nächsten Beitrag
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Es ist schon 10 Jahre her, seit ich zum ersten Mal mit “The Work” in Kontakt kam. Meine Neugier war riesig groß, und da “zufälligerweise” direkt im Nachbarstadtteil wenige Tage später ein Abendworkshop stattfand, griff ich zu.
Zur Vorbereitung sollte man eine Liste erstellen, in der man hemmunglos seine Mitmenschen be- und verurteilen durfte! Hach – das freute denn Kritiker und Verurteiler in einem doch sehr!
Wenige Stunden vor dem Workshop gab es dann eine Situation, die mir den “energiereichsten Verurteilungssatz” lieferte: mein Partner – der an dem Abend unseren einjährigen Sohn hüten “durfte” und da nicht soo sehr begeistert war – meinte, als das Thema auf den Abend kam: “Ach, ist das wieder so ein Frauen-Kaffeeklatsch?” Boah!!!! Daraus entstand der Satz:
Mein Partner sollte sich nicht darüber lustig machen, dass ICH mich für meine persönliche Weiterbildung interessiere!!!
Dank “The Work” landete ich während des Workshops bei:
ICH sollte mich nicht darüber lustig machen, dass mein Partner sich NICHT für seine persönliche Weiterbildung interessiert!
Damit war der Verstand gut beschäftigt (ICH? Ich mach mich doch nicht darüber lustig!! Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen, aber … ) – währenddessen machte sich das Gefühl schon auf den Weg (es gab vorher zwei “Einfühlungsübungen” – 1) wie fühle ich mich in der Situation MIT dem o.g. Gedanken, er sollte sich nicht …. und 2) wie fühle ich mich in der Situation OHNE den Gedanken).
Erklären kann ich nicht, was da vor sich ging – aber 14 Tage später gab es einen weiteren Workshoptermin zu “The Work”, an dem ich teilnehmen wollte. Ich habe meinem Partner NICHTS von dem Abend erzählt, lediglich zwei Tage vor dem Termin erwähnt, dass ich an dem Abend nicht da sei und ob er für unseren Sohn da wäre. Ein paar Stunden vor dem Termin kam er von der Arbeit nach Hause, und urplötzlich sagt er: “Heute Abend ist doch wieder dieser Workshop, richtig? Kann ich da mitkommen?”
Da ich grad bügelte, hätte ich mich vor Schreck fast verbrannt
Er ist wirklich mitgekommen, und auf dem Weg dorthin merkte ich: es war mir gar nicht so recht. Aber das war dann wieder ein anderes Thema ….
Für diejenigen, die es mal spontan alleine ausprobieren wollen: hier ist ein Arbeitsblatt zu “The Work”

Wem der Gedanke, dass er möglicherweise einen Anteil hat an den “schmerzhaften Situationen” in seinem Leben, nicht sooo abwegig vorkommt, dem empfehle ich diese Leseprobe. Hier wird anhand von “Jills Geschichte” anschaulich dargestellt, wie uns Erlebnisse aus der Kindheit – unbewusst aber sehr nachhaltig – in unserer Wahrnehmung beeinflussen können. Wer sich selber auf die Entdeckungsreise begeben möchte, oder wer “akut Not” hat und ganz schnell etwas braucht, was ihm weiterhelfen könnte, dem möchte ich dieses Arbeitsblatt an’s Herz legen. Mir hat es vor einigen Wochen in einer “emotional extrem herausfordernden Situation” sehr geholfen, meine “ich-werde-nicht-wertgeschätzt-Brille” einzutauschen in die “ich-werde-wertgeschätzt-Brille”.
Eine SEHR schöne Brille – ich nehme meine Welt jetzt sehr viel schöner wahr!


