Archiv für die Kategorie „Der Weg“

Eine Wegbeschreibung nach London galt es zu erstellen. “Was soll ich denn da schreiben?”, fragte mein Sohn. “Wie bist Du denn nach London gekommen?”, fragte ich zurück. “Wir sind mit dem Auto nach Weeze gefahren, von dort aus mit dem Flugzeug zu einem Flughafen in der Nähe von London, von da aus mit dem Schnellzug in die Stadt.” Lächelnd nickte ich. “Das ist eine Wegbeschreibung.” “Aber es gibt doch noch andere Möglichkeiten! Mit dem Zug oder … kann man auch mit dem Auto hinfahren?” “Ja, kann man auch … aber ich denke, es reicht EINE detaillierte Beschreibung, und die weiteren Möglichkeiten kannst Du einfach nur erwähnen.”

Mein Sohn war damit nicht zufrieden. Stundenlang saß er vor seinem Bildschirm, der Abgabetermin rückte bedrohlich nahe. Das Ergebnis: eine Überschrift!

Ich als Mutter fand mich in einer Achterbahnfahrt der Gefühle wieder – und an deren Ende stand:

HILFLOSIGKEIT!

Ich wusste mir absolut keinen Rat mehr, wie ich meinen Sohn dahingehend unterstützen kann, dass er seine Blockade überwindet. Was tun?

Das eigentlich Naheliegende war dann für mich eine Herausforderung: ein Termin mit dem Lehrer, Hilflosigkeit eingestehen. Oh wei! :-( Schon bei der Vorstellung wurde mir flau im Magen. Hilflosigkeit eingestehen??? Innerer Aufruhr hoch drei – bloß nicht, Hilfe, Achtung Gefahr!!! ;-)

Da eh die tägliche Meditation anstand, bedachte ich die Hilflosigkeit mit dem liebevollen Blick – und siehe da, der innere Aufruhr legte sich, stattdessen stellte sich die Einsicht ein: da ist überhaupt nichts Schlimmes bei, das einzugestehen, denn erst dann kann Hilfe von außen angeboten werden und erfolgen. Und DARUM geht es doch!

Zur Belohnung für mein “mich trauen” gab es dann auch von Lehrerseite aus das Eingeständnis, sich hilflos zu fühlen, und so wurde gemeinsam nach Ideen gesucht.

Bei der Überlegung, was ICH tun kann, damit das angeknackste Selbstbewusstsein wieder aufblühen kann, erinnerte ich mich an etwas, das ich vor einiger Zeit gelesen hatte. Da gab’s doch eine Buchautorin, die in der 5./6. Klasse ähnliche Probleme hatte und die sich da selbst herausgeholt hatte durch … was war es nochmal??? Ach ja:

GEDÄCHTNISTRAINING!

Die Sache mit “32 Spielkarten in ihrer Reihenfolge behalten”. Tataaaaaa – da schließt sich doch ein Kreis! :-)

Schreiblust – daher mal wieder eine Kurzgeschichte :-)

Ich staunte. Trotz der frühen Morgenstunde warteten am vereinbarten Treffpunkt – der Bergstation etwas unterhalb des Gipfels – um die 30 Menschen, die gemeinsam zum gegenüberliegenden Gipfel aufbrechen wollten. Viele waren mit der Seilbahn hochgefahren, aber einige hatten sogar wie ich den Fußweg gewählt und kamen leicht außer Atem hinter mir den Weg hinauf.

Unser Wanderführer war natürlich auch schon da – ich sah, wie er jeden persönlich begrüßte und ein paar Worte wechselte. Immer wieder zeigte er, lächelnd nickend, auf das Ziel der Wanderung. Der Gipfel gegenüber! Seufzend schaute auch ich hinüber – wie oft hatte ich hier schon gestanden und sehnsüchtig hinüber geschaut. Wie oft hatte ich losgehen wollen … wie oft hatte ich stattdessen das Vorhaben vertagt? Warum vertagt? Die Frage konnte ich mir leider selber nicht beantworten.

„Kommt ihr bitte mal alle hier zusammen?“  Oh, jetzt sollte es anscheinend bald losgehen. Aufgeregt drängelten wir uns um den Wanderführer, um ihn gut verstehen zu können. „So, dann nochmal offiziell an alle ein herzliches Willkommen! Ich freu mich sehr, dass ihr mitkommen wollt zum Gipfel da drüben. Die Wanderung bietet einige Herausforderungen, aber dafür bin ich ja als Wegbegleiter dabei, um euch drüber zu helfen. Und am Ziel werdet ihr sehen: es war alle Mühen wert! Wir starten dann jetzt zur ersten Etappe und steigen zum Silbersee ab …“

Wir steigen ab? Richtung Silbersee? Irritiert blieb ich erst einmal stehen und sah zum Gipfel hinüber. Wieso wählte der Wanderführer nicht den direkten Weg? EINEN riesengroßen Schritt, und wir hätten doch drüben sein können!  Das war jetzt aber umständlich …

Zögerlich schloss ich mich der Gruppe an, und nach einigen Metern meldete sich eine Stimme in mir: „Du, er war schon zigmal drüben und kennt den Weg und die Herausforderungen sehr gut. Und – DU wolltest doch jetzt unbedingt den Gipfel besteigen, und da Du nicht wusstest wie, hast Du Dich zu der geführten Wanderung hier angemeldet. Richtig?“ Widerstrebend musste ich der Stimme recht geben. „Ja, stimmt … ich wunder mich halt nur.“ Meine Stimmung wurde besser – so wichtig war ja nun der Weg auch nicht, wenn ich doch die Aussicht hatte, mein Ziel sicher zu erreichen. Neugierig schaute ich mir meine Mitwanderer an. Sahen alle ganz nett aus. Ich lächelte einer Frau zu, die direkt neben mir ging, und schnell waren wir in ein Gespräch vertieft. Auf einmal seufzte sie laut und meinte: „Ich würde ja soooo gerne wandern, aber … ich schaffe keinen einzigen Schritt. Ich habe mir schon zig Bücher gekauft und gelesen, habe diverse Laufübungen gemacht und ich nehme mir auch eine Stunde pro Tag Zeit, wo ich nichts anderes geplant habe außer ein paar Schritte zu gehen. Aber es klappt einfach nicht und ich weiß mir grad gar keinen Rat.“ Zaghaft erwiderte ich: „Aber … wir gehen doch grad!“ Lächelnd winkte sie ab: „Das ist ja kein richtiges Gehen!“ „Ach so“ murmelte ich, während ich krampfhaft überlegte. Was könnte sie nur mit „richtigem Gehen“ meinen? Aber aus der Befürchtung, sie könne meine Frage albern finden, schwieg ich. Das Gespräch verstummte, und so gingen wir schweigend nebeneinander her.

Wird fortgesetzt!

Was für eine Aufregung – und nach einem Moment der Stille die berechtigte Frage: “Und? Worum ging es jetzt WIRKLICH???”

Das wurde mir erst einige Stunden (und Diskussionen) später klar: mir ging es um meine “Daseinsberechtigung”! So würde ich zumindest das Gefühl bezeichnen, das sich am Ende des Tages bei mir meldete, und – DAMIT konnte ich auch was anfangen! Da spüre ich in mir, dass ich ein paar Dinge gefunden habe, die sich so richtig als “mein Ding” anfühlen … und dann droht da eine (wenn auch klitzekleine) Gefahr am Horizont. Und unter der Lupe wird die riesengroß! ;-)

“Unter der Lupe”, noch so ein Stichwort für die Aufregung. Mit dem Fokus auf die Ängste werden diese wesentlich größer als sie doch eigentlich sind. Und so wird aus einer Mücke leicht der berühmte Elefant ;-) .

Und als ich dann noch einmal GANZ GENAU hingeschaut habe, erkannte ich: niemand ! kann mir meine Daseinsberechtigung nehmen. Auch wenn es eine selbstdefiniert ist – ich bin da bei der Ausführung von niemandem abhängig.

Der “Warner” nickt anerkennend: “Stimmt – das hatte ich irgendwie übersehen” :-)

“Innere Stimme an Ulrike – HALLO, ich will Dir was antworten!!!!”

Aber, ich war ja sooo beschäftigt damit, meine Begeisterung kund zu tun und auf die Möglichkeit, sich jetzt anmelden zu können, hinzuweisen … ;-) Als ich dann zum dritten Mal den Abschnitt “Im Zentrum des Kurses …” an jemanden weiterleiten wollte, fiel es mir dann doch auf: was steht da? Frage an die innere Stimme?

Hm.

Hatte ich gar nicht “auf dem Schirm”, dass das geht.

Bzw. wieder vergessen.

Hab ich denn grad ne Frage?

Ja klar! :) Nämlich … wie sieht das denn nun aus mit dem Thema Geld verdienen? Welche Bezeichnung wird mein Job haben? Und da kam als Antwort:

Ghostworkerin!

Hm. Ghostworkerin? Ich kenn nur Ghostwriter … die, die für die Promis Bücher schreiben, selbst aber nie in Erscheinung treten. Das nun übertragen auf ne “Workerin” .. hmmmmmm.

Anfühlen tut es sich gut, aber … irgendeinem Anteil geht’s noch quer runter ;-) Da ist nach langer Zeit mal wieder “interne Mitarbeiterbesprechung” fällig :-)

Nun ist es bald soweit – in einer Woche findet

die Premiere von “Glückshaus live”

statt!

Wann? Am 11.11. von 9.30 – 11.30 Uhr
Wo? in Düsseldorf-Gerresheim

Inhalt? gemeinsam – mit Spaß – persönlich weiterentwickeln – sozial engagieren – Herzensprojekte realisieren

Zu den Freikarten

(kostenfreie Registrierung via Amiando)

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1) Hast Du einen Herzenswunsch, den Du gerne realisieren würdest?

2) Kannst Du Dir schon erlauben, Dich auf dem Weg dorthin unterstützen zu lassen?

3) Bist Du bereit, beides bekannt zu geben?

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DANN … lade ich Dich herzlich ein, Mitglied der Glückshaus-Community zu werden! :-)

Wer die Beiträge der letzten Wochen verfolgt hat, der weiß, dass diese Community viel mit meinem Herzensprojekt zu tun hat, das ich mit Hilfe des Kurs “Mach das Beste aus 2011″ realisieren möchte. Ich bin sehr gespannt, wie viele der Leser des Blogs sich in der Empfangshalle der Community wiederfinden werden … wie viele sich aktiv einbringen werden … was wir gemeinsam erreichen können.

HEUTE ist der beste Tag, um anzufangen! :-)

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Einfach?

Hier kann der Test gemacht werden – ihr werdet staunen, wie schwer das manchmal sein kann! ;-)

Wie genial der Draht zur inneren Stimme ist, erkennt man erst dann, wenn man ihn wiedergefunden hat und “in’s Gespräch kommt” ;-) . Wer durch die Coaching-Demo mit mir neugierig geworden ist und seine innere Stimme auch wieder hören möchte, der hat jetzt ab 2.11. Gelegenheit, den entsprechenden Kurs bei Martin zu buchen.

Allen, die das nutzen, wünsche ich eine tolle Zeit beim Kurs!

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Die Forscherin in mir arbeitet auf Hochtouren an der Frage: WAS war es jetzt, was den aktuellen Flow verursacht hat? Welches waren die entscheidenden Elemente? Und – wäre es wiederholbar? Oder sogar übertragbar auf andere Menschen?

Eine erste These:

energische Entscheidung (“Ja, ich will jetzt!”)

+

Love Yourself
(alle meine Anteile so annehmen & lieben, wie sie sind)

+

achtsam werden für Glücksmomente, Herzenswünsche & Fügungen

+

HANDELN wenn das Herz “JA” sagt

=

FLOW

So hat’s zumindest meiner Meinung nach zu meinem aktuellen Flow geführt :-)