Archiv für die Kategorie „Buchempfehlung“

“Stellen wir uns einen Theatersaal vor. An einem Wahltag wählen wir Menschen aus unserer Mitte, aus dem Zuschauerraum, nach vorn auf die Bühne. Menschen, denen wir zutrauen, uns zu vertreten. Wir statten sie mit der Macht aus, Entscheidungen zu fällen, die unser Zusammenleben bestimmen. Wir selbst bleiben im Zuschauerraum sitzen. Von hier aus beobachten wir das Spiel der politischen Akteure.

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Ein toller Film, auf einer wahren Begebenheit beruhend – hier die deutsche Website dazu!

Meine Buchempfehlung zum Valentinstag! :-)

David Safiers erstes Buch – “Mieses Karma” – fand ich klasse! “Jesus liebt mich” war eher … naja ;-) . Bei seinem dritten Buch – “Plötzlich Shakespeare!” – hab ich mich regelrecht schlappgelacht! :-) Entsprechend erwartungsvoll war ich, als ich zu Weihnachten von meinen beiden Männern “Happy Familiy” geschenkt bekam.

Gelacht hab ich nicht beim Lesen – aber es ist trotzdem ein sehr lesenswertes, nachdenklich stimmendes Buch mit einer wunderbaren Botschaft! ;-)

Angst hält einen in einem unsichtbaren Gefängnis gefangen. Angst lähmt uns. Angst nimmt uns die Lebensfreude. Wer ist die beste Befreierin? Die Liebe … sie lässt uns aufblühen, schenkt uns Lebensfreude, gibt uns Zuversicht und beflügelt uns. Sie lässt uns auch mutig neue Wege gehen …

Eine tolle Erfahrung! Aber nach einiger Zeit zeigt sich eine andere Seite der Liebe – eine, die von den Meisten abgelehnt wird. Eine, die als “jetzt ist halt der Alltag eingekehrt” bezeichnet wird oder sogar zur Trennung führt. Was ist passiert?

Die Liebe holt uns auch an die Orte, die wir fürchten. Denn sie möchte, dass wir mit ihrer Hilfe alle unsere Ängste wandeln können – und erkennen dürfen, dass unsere Ängste Illusionen waren. Welche Befreiung für uns und unsere Beziehung. Aber auch: wieviel Mut ist jedesmal wieder nötig, sich der Begegnung mit den Ängsten zu stellen.

Meine Hochachtung für all die, die DAS wagen!

Mein aktueller Buchtipp: “Geh an die Orte, die Du fürchtest”. Bevor Du dorthin geholt wirst ;-)

Seit einer Woche schreibe ich. Konkret: ein Buch! :-) Und zwar Tag für Tag EIN Kapitel. Getreu dem Motto: viele kleine Schritte aneinander gereiht ergeben eine lange Reise! Allmählich fällt mir auf: da hab ich mein Ego mit Trick 17 überlistet! Denn … auf diesem Weg komme ich an die harten Brocken bei MIR. Auf der Suche nach Inspiration für das aktuelle Kapitel schaue ich mich natürlich um: was fällt mir grad – im Sinne der Be- und Verurteilungsliste von The Work – am intensivsten auf?

Dies ist bisher zusammengekommen:

  1. Geh wählen!
  2. Geliebte ist das falsche Wort
  3. Der Tipp von Tipping – dank Scheidung zur Wertschätzung
  4. Hausverkauf auf die spirituelle Art
  5. Vorsicht! Das Glück steht direkt hinter Dir!
  6. Eine Rarität: Wunden, die sich schließen dürfen

In Arbeit: Lieber bequem statt glücklich

Ich möchte hiermit natürlich auch schonmal Neugier wecken! :-)

Die junge Frau saß verzweifelt am Rande des Weges. Ihre Sippe hatte sie verstoßen, das bedeutete für sie den sicheren Tod – auf sich alleine gestellt in unbekanntem Gelände, ohne den Schutz der Gemeinschaft. Da sah sie einige Männer auf sie zukommen, die sich zu ihr knieten, ihr Wasser und etwas zu essen gaben. Und die sie in ihre Obhut nahmen. Nach einigen Stunden der Wanderung erreichten sie eine Art Dorf, wo sie in den nächsten Tagen liebevoll gepflegt und aufgepäppelt wurde. Als es ihr wieder richtig gut ging, wurde sie zum Vorsteher des Dorfes gebracht. Dort fand sie sich in einer Gruppe von Frauen wieder. Gespannt wartete sie, was nun geschehen würde.

Zu ihrem Entsetzen musste sie erleben, wie sie vom Dorfvorsteher und einigen Gehilfen ausgepeitscht wurden. Viele Verletzungen wurden ihnen zugefügt, bevor man von ihnen abließ. Und dann kamen die gleichen Männer, um jede der Frauen liebevoll zu versorgen – die Wunden wurden vorsichtig abgetupft und verbunden. Waren die Wunden verheilt – ging es von vorne los, und sie wurden ausgepeitscht. Ein endloser Kreislauf …

Es kam der Moment, wo ihr Leidensdruck so hoch war, dass sie sich rückwärts auf einen spitzen Pfahl warf, der sie durchbohrte. Sie war schwer verletzt, aber sie starb nicht. Immer wieder hörte sie eine Stimme, die ständig das Gleiche wiederholte: “Du hast Deine Aufgabe noch nicht erfüllt. Erinner Dich! Du weißt, wie Du aus diesem Kreislauf herauskommst. Und Du wolltest es den anderen Frauen zeigen, wie es geht.” Doch so sehr sie auch überlegte – es fiel ihr nicht ein, was damit gemeint sein könnte.

Nach vielen Monaten war sie wieder gesund. Damit war sie wieder in der Gruppe der Frauen, die zum Dorfvorsteher geführt wurde. Obwohl sie dies nun schon so oft erlebt hatte, war diesmal etwas anders. Es schien ihr, als wäre etwas IN IHR anders. Sie sah sich die Männer an. Sie wusste, sie würden gleich zu den Peitschen greifen. Sie würden es immer und immer wieder tun, es würde sich nichts ändern. Aber SIE konnte etwas ANDERS tun. Und so drehte sie sich um und ging langsam den Weg zurück, über den sie hergebracht worden war.

Niemand hielt sie zurück …

[aus dem Buch, das ich gerade schreibe :-) ]

Ein wunderbares Buch von Byron Katie, das ich gerade lese. Ich dachte ja schon viel zu wissen über “The Work”, aber durch dieses Buch erhält man ein viel tieferes Verständnis – vor allem durch viele, viele Beispiele aus der Praxis. Sowas mag ich sehr! :-)

Jedes Gefühl von Unbehagen oder Stress ist ein Alarm,
der Sie wissen lässt, dass Sie einen unwahren Gedanken glauben.

Ich glaube einen unwahren Gedanken? Und nur das verursacht mir Stress oder andere heftige negative Gefühle? Na das wäre ja einfach! Ja – mit der Methode von Byron Katie ist es in der Tat einfach. Absolut faszinierend … für mich jedenfalls ;-)

“Was könnte mir heute ein guter Impulsgeber für den nächsten Schritt sein?” Mit dieser Frage im Hinterkopf wanderte mein Blick auch über das Bücherregal und blieb hängen an dem Buch “Robin und das positive Fühlen“. Ein Buch, das in unterhaltsamer Romanform die mentale Technik “positiv Fühlen” vermittelt. Ich hatte schon diverse Bücher von Bodo Delez bzw. seinem “Pseudonym” Ella Kensington gelesen – sie haben alle einen “eigenwilligen Schreibstil”, wobei die Inhalte mich immer wieder begeistert haben.


Wie ging das eigentlich nochmal mit dem “positiven Fühlen”?

Egal, wie leidvoll das Ereignis ist, sollte man doch irgend einen positiven Aspekt darin finden können und sei es auch nur, die Erfahrung als Lehre zu sehen. Auf jeden Fall zeigen schmerzvolle Erfahrungen am nachdrücklichsten auf, was man heimlich glaubt. Wenn die “Lehre” verstanden wurde, kann der verantwortliche Glaubenssatz neutralisiert werden und ein Anderer, Erfreulicherer gewählt werden. Durch die willentliche Zuweisung einer Bedeutung wird das Ereignis gewissermaßen nicht codiert, sondern kann sofort aufgelöst werden.

[Quelle]

Um meine Erinnerungen aufzufrischen, blätterte ich etwas in dem Buch hin und her … und stutzte. Das Lesebändchen lag am Beginn des letzten Kapitels (“Endless Love” :-) ). Wieso hatte ich denn kurz vor dem Happy End aufgehört zu lesen???

Eigentlich bleibe ich immer kurz vor dem Happy End “hängen” … darauf werde ich jetzt mal die Technik des positiv Fühlens anwenden und mir eine Leseauszeit für besagtes Kapitel gönnen :-)

Empfinden Sie Ihren Partner manchmal wie eine giftige Schlange? Ständig bringt er Sie zur Weißglut, fordert Sie zum Äußersten heraus … Vielleicht empfinden Sie selbst dabei Angst. Oder Wut. Und reagieren entsprechend.

Es geht auch anders. Konstruktiver ;-) Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich. Sehen Sie Ihren Partner (oder eine andere Person) als eine Klapperschlange oder eine Kobra, die auf Sie richtig bedrohlich wirkt. Versuchen Sie, in der Entspannung zu bleiben mit dem Ziel, vom Gefühl her völlig neutral zu werden. Ist dies erreicht, so versuchen Sie, die “wahre Natur” der Person (der Schlange) zu entdecken. Schauen Sie, was sich Ihnen spontan zeigt: ein Mäuschen? Eine Taube? Ein Papagei? Ein Häschen?:-)

Bei mir wurde aus einer Kobra ein verletztes Kätzchen. Und immer, wenn ich die betreffende Person dann traf, hatte ich das Bild des Kätzchens im Hinterkopf. Was mir von jetzt auf gleich ermöglichte, Sie ganz anders wahrzunehmen und entsprechend auch ganz anders zu reagieren. Was vorher Wut oder Angst hervorrief, rief nun eher Mitgefühl hervor …

Inspiriert durch das Buch “Lieben statt erziehen


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