Was ist es, was Dich begeistert? Bei welcher Tätigkeit vergisst Du Zeit und Rauf? Wofür brennst Du? Was ist Dir wichtig? Was ruft es in Dir so laut, dass Du dem, was Du hörst, unbedingt folgen möchtest?

Kinder können diese Fragen in der Regel umgehend beantworten. Und wenn man sie lässt, dann leben sie danach und steuern unweigerlich auf ihre Be-RUF-ung zu (siehe Video im vorherigen Beitrag ;-) ).

Erwachsene hingegen tun sich damit sehr oft unglaublich schwer. Viel zu lange haben sie ihre innere Stimme nicht mehr wahrgenommen, oft sogar vergessen, dass es sie überhaupt gibt. Erst wenn es ganz still um sie herum wird (Krise, Burn-Out) … dann ahnen sie, dass es “noch etwas anderes” geben muss.

Über 120 Menschen nehmen am aktuellen Coach-Yourself-Kurs Quest 2.0 teil. Bei jedem Kurs bin ich auf’s Neue berührt, wenn ich miterlebe, dass bei Teilnehmern der Kontakt zur inneren Stimme wieder hergestellt ist. Wenn sie beginnen, der Stimme wieder zu vertrauen. Und – in diesem speziellen Kurs – was sich als “ihr Ruf” offenbart.

Von oben schaut es aus wie ein riesengroßes Blumenbeet, in dem sich eine Knospe nach der Anderen zu einer wunderschönen, bunten Blume öffnet! :-)

Bald auch in Düsseldorf!? Wer mag die Realisierung unterstützen? ;-)

“Stellen wir uns einen Theatersaal vor. An einem Wahltag wählen wir Menschen aus unserer Mitte, aus dem Zuschauerraum, nach vorn auf die Bühne. Menschen, denen wir zutrauen, uns zu vertreten. Wir statten sie mit der Macht aus, Entscheidungen zu fällen, die unser Zusammenleben bestimmen. Wir selbst bleiben im Zuschauerraum sitzen. Von hier aus beobachten wir das Spiel der politischen Akteure.

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Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart,
sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann.
Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er dir sagt,
sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.

Khalil Gibran

Ein langer, langer Waldspaziergang. Stille. Vogelgezwitscher. Viel Grün. Viel Erde.

Keine Gedanken. Dafür ganz viele Gefühle.

Als ich auf dem Heimweg fast am Waldrand bin, kommt aus heiterem Himmel “eine Aussage angeflogen”: Fühl mal genau hin – Du bist doch gar nicht schwach. ganz im Gegenteil: das intensive Gefühlstraining der letzten Jahre hat Dich stark gemacht. Du brauchst das Glaubenskorsett nicht mehr …

Eine Aussage, die meinen Verstand heftig verblüfft … aber er macht mit bei der Überprüfung in der Realität :-)

Ich fiel.
Und wurde fallengelassen.
Der mich fallen ließ, meinte später:
“Du solltest Dich mal behandeln lassen. Du kannst Dich ja gar nicht fallenlassen!”

Ich fiel wieder.
Und wurde wieder fallengelassen.

Irgendwann lernte ich, so zu fallen, dass es ohne Aufgefangen-Werden nicht mehr allzu weh tat.

“Du solltest Dich mal behandeln lassen. Das ist nicht gut, dass Du immer alles alleine hinbekommen willst.”

Und dann beschloss ich: ok, wenn beim nächsten Fallen jemand da ist, der mich auffangen würde, dann lass ich das auch zu.

Große Überraschung, denn … es waren ganz viele zum Auffangen da. Nicht die, mit denen ich gerechnet hätte. Sondern ganz viele Engel, die “aus heiterem Himmel” zu Hilfe kamen.

Danke für diese wunderbare neue Erfahrung! :-)

Der Mann auf der Insel

“Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel.
Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten.
Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer. Der Mann war beunruhigt.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten.
Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann erschrak nun heftiger.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er. Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, noch immer abzuwarten.
“Bis jetzt” sagte er sich, “ist ja alles gut gegangen.”
Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.
“Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen.” war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank.

Verfasser mir unbekannt


Bildquelle: Dieter Schütz  / pixelio.de

Dicht aneinandergedrängt stehen sie dort – junge Elefanten, mit einer Fußfessel an starke Pflöcke angebunden. Dicht aneinandergedrängt stehen dort ebenfalls ganz viele Kinder. Sie sind nicht mit einer Fußfessel angebunden. Stattdessen bilden Erwachsene einen Ring um sie, und immer dann, wenn ein Kind aus dem Ring ausbrechen möchte, wird er zurückgedrängt. “Dafür bist Du noch zu klein!” “Das muss man halt so machen!” “Wenn jeder täte was er wollte, wo kämen wir denn DA hin?”

Dicht aneinandergedrängt stehen sie dort immer noch – inzwischen sind sie erwachsen. Sie tragen keine Fußfesseln mehr, keine Erwachsenen bilden einen Ring um sie. Trotzdem verharren sie auf dem engen Platz – auch ihr wachsendes Unwohlsein verleitet sie nicht dazu, den Platz zu verlassen.

Bis zu dem Moment, als ein großes Feuer ausbricht!

Endlich WIRKLICH frei! :-)

Ein dominantes Bild der letzten Tage: die Methapher “Baum”!

Sie begleitet mich seit meinem Einstieg in den “spirituellen Weg”, der mit einem Wochenend-Meditationskurs in Marl begann – ab auf die Wiese, und da siehst Du einen Baum! Was dieser Baum alles über mich verraten hat … sagenhaft! :-)

Erstaunlich auch, was Bäume in meinem Bild zum Thema “Beziehung” verdeutlichen konnten. Daher diese Woche eine Ehrung für die Bäume dieser Erde ;-)

Ein Gedicht von Dr. Franz Schmatz, das mich seit vielen, vielen Jahren begleitet:

Wie ein Baum, der ins Licht wächst, fühle ich mich

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… ein Schlachtfeld, auf dem ich ständig kämpfen muss?

… eine Droge, nach der ich süchtig bin?

… eine zarte Pflanze, die umhegt und gepflegt werden will?

Die Macht dieser Metaphern und wie wir sie für positive Veränderungen nutzen können – dazu gibt es aktuell bei coach-yourself ein Coaching-Tool-Geschenk!

Dieses Tool war Anfang letzten Jahres mein Einstieg bei coach-yourself :-) … Zeit, es mal wieder zu nutzen!